Wohnen am Sperberweg

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  • Jahr: seit 2025
  • Kategorie: Neubau
  • Nutzung: Wohnen
  • Konstruktion: Holzhybrid, Massiv
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    Leistungen                              
    Wettbewerbsbeitrag,
    Wohnen

    Standort
    Sperberweg
    Erlangen

    Bruttogeschossfläche
    9.500 m²

    Auftraggeber
    S&P Homes GmbH, Erlangen

Mit dem Wettbewerbsbeitrag am Sperberweg zeigen OLIV Architekten, wie städtebauliche Präzision, konsequente Begrünung und eine durchdachte Freiraumgestaltung ein Quartier entstehen lassen, das Ruhe, Gemeinschaft und Nachhaltigkeit gleichermaßen ermöglicht. Der Entwurf versteht diese drei Qualitäten als untrennbar miteinander verbunden.

Durchgrünt und gemeinschaftlich gedacht

Die verschiedenen Wohntypologien bilden ein offenes, gemeinschaftlich orientiertes Ensemble. Begrünte Wege, Grünzüge und großzügige Aufenthaltsflächen fördern das nachbarschaftliche Miteinander, während eine Parklandschaft das gesamte Areal durchzieht. Der Individualverkehr wird konsequent ausgeschlossen: Die Stellplätze und die Tiefgaragenzufahrt sind über den Schwalbenweg erschlossen, das Quartier selbst bleibt dabei autofrei.

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Bedarfsorientierte Grundstücksgrößen

Das Quartier unterteilt sich in insgesamt vier Grundstückseinheiten. Zentrale Einheit ist die bestehende Einheit, welche nur durch den Eigentümer selbst genutzt wird. Dessen Zuwegung wird erweitert, um hierfür die erforderliche Erschließung und die Unterbringung der Stellplätze zu ermöglichen. Die neuen Grundstückseinheiten sind so angeordnet, dass sie immer autark erschlossen werden können. Deren Größe orientiert sich am jeweiligen Flächenbedarf. Alle drei Wohntypologien sind derart beschaffen, dass sie überwiegend südorientiert sind. Straßenzugwandte Gebäudeseiten sind mit Laubengängen belegt, so dass sie Wohnungen immer zur ruhigen Seite hin orientiert sind. Die Schallimmission für die Wohnungen wird dadurch unterbunden.

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Nachhaltigkeit als Leitprinzip

Das Konzept sieht vor, die Nachhaltigkeit durch verschiedene Maßnahmen zu fördern. Die Versiegelung des Quartiers wird minimiert, es ist durchsetzt von wassergebundenen Wegen. Dachflächen werden zur Wasserretention genutzt, es wird gespeichert und verzögert an das Abwassernetz abgegeben. Hierdurch können die Gebäude zusätzlich gekühlt werden, gemeinsam mit dem umliegenden Naturraum wird die Biodiversität gefördert. Die Gebäude sind mit Grundwasserwärmepumpen ausgestattet, Dachflächen werden zudem mit Photovoltaikanlagen versehen. Des Weiteren werden ressourcenschonende Baumaterialien verwendet, wie z.B. Holzwerkstoffe. Wohnungen können in Holztafelbauweise vorgefertigt werden. Dies minimiert den CO²-footprint, die Bauzeiten können damit minimiert werden, was sich zudem auf die Herstellkosten der Bauten positiv auswirkt.

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